Eine Quelle erhält mehr Raum
Die Quelle Esel, oberhalb Waldenburg BL, entsprang vor den Aufwertungsmassnahmen direkt neben einem Forstweg und vernässte diesen so stark, dass der Weg mit Baumstämmen befahrbar gemacht werden musste. Dadurch war der Austrittsbereich der Quelle stark beeinträchtigt. Zwischen den Holzstämmen sammelte sich das Wasser an, wurde modrig und konnte nicht abfliessen.
Grosse Steinblöcke ermöglichen Lebensraum
Zusammen mit dem Forstbetrieb Frenkentäler und Daniel Küry von der Beratungsstelle Quell-Lebensräume haben wir eine tolle Lösung gefunden: Die Holzstämme wurden durch grosse Kalksteinblöcke mit grösstmöglichem Abstand dazwischen ersetzt. In ihren Zwischenräumen kann das Wasser nun langsam abfliessen. Gleichzeitig bleibt der Forstweg weiterhin befahrbar, wobei die Maschinen den Lebensraum kaum beeinträchtigen.
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© Sara Bangerter
- Der Quellbereich und die beiden Tümpel kurz nach der Erstellung.
Zwei Tümpel erweitern den Feuchtlebensraum
Etwas unterhalb der Quelle und ausserhalb ihres Abflussperimeters wurden zwei Tümpel erstellt, in welchen sich Regen- und austretendes Hangwasser sammelt. Sie dienen dem Feuersalamander, Grasfröschen und hoffentlich bald auch der Gelbbauchunke als Laichgewässer. Damit der Aspekt eines Ruderallebensraums erhalten bleibt, kann das Wasser periodisch abgelassen werden.
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© Sara Bangerter
- Diese Albino-Feuersalamanderlarve wurden in einem der Tümpel geboren.
Autorin: Sara Bangerter | 01. Juli 2026